Schwingförderer

Ein Schwingförderer transportiert Schüttgut oder Stückgut durch gerichtete Schwingungen. Eine Rinne, ein Rohr oder eine Sortierschale bewegt das Fördergut in kleinen Schritten vorwärts. Das System kommt mit wenigen bewegten Bauteilen aus.

Wie arbeitet ein Schwingförderer?

Unwuchtmotoren, elektromagnetische Antriebe oder Kurbeltriebe versetzen die Fördereinheit in Schwingung. Neigung, Frequenz und Amplitude bestimmen die Förderbewegung. Federn führen die Rinne und entkoppeln die Schwingungen weitgehend vom Fundament.

Gießereien nutzen Schwingförderer für Sand, Zuschlagstoffe, Angüsse und Gussteile. Robuste Ausführungen können zugleich kühlen, sieben oder ausschlagen. Die passende Bauart richtet sich nach Korngröße, Temperatur, Fördermenge und gewünschter Strecke.

Wichtige Auswahlkriterien

  • Fördergut, Korngröße und Schüttdichte
  • Temperatur und Abrasivität des Materials
  • Erforderliche Förderleistung und Förderlänge
  • Zusatzfunktionen wie Sieben, Kühlen oder Dosieren
  • Schall-, Staub- und Schwingungsschutz

Häufige Fragen zu Schwingförderern

Was ist der Unterschied zum Förderband?

Der Schwingförderer bewegt eine feste Rinne. Ein Förderband trägt das Material auf einem umlaufenden Band.

Kann ein Schwingförderer heißes Material transportieren?

Ja. Werkstoff, Antrieb und Lagerung müssen für die jeweilige Temperatur ausgelegt sein.

Lässt sich die Fördermenge regeln?

Ja. Viele Anlagen regeln die Förderleistung über Frequenz oder Schwingungsamplitude.

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